Anzeige und Genehmigung

Die Errichtung von Anlagen zur Erdwärmenutzung muss je nach Anlagentyp und Größe bei der MA 58 - Wasserrecht gemeldet werden.

Für die Errichtung von Anlagen zur thermischen Grundwassernutzung bedarf es auf jeden Fall eines behördlichen Bewilligungsverfahrens. Auf die Meldung für Erdwärmesonden folgt ein sogenanntes "Anzeigeverfahren". Je nach geplantem Vorhaben kann auch ein Bewilligungsverfahren eingeleitet werden. Dies ist für Sondenfelder oder in Bereichen potenter Grundwasserleiter der Fall. Im Westen Wiens ist der Einsatz von Erdwärmesonden bewilligungsfrei. Die Grenzlinie wird im Erdwärmepotenzialkataster angezeigt

Zuständig in Wien ist die Magistratsabteilung 58, mehr Informationen erhalten sie hier:

Strategische Maßnahmen

Für strategische Maßnahmen ist die MA 20 - Energieplanung zuständig. Neben Themen wie Energiesparen, Energieberatung und Ausbildung liegt natürlich auch ein Fokus auf dem Themenblock der Erneuerbaren Energien. Auf dem Wärmesektor wird hier der Erdwärme eine große Bedeutung beigemessen. Die Vorteile gegenüber anderen Erneuerbaren Wärmequellen wie Solarthermie, Luftwärmepumpe oder Biomasse sind die Verfügbarkeit und hohe Effizienz der Erdwärme in der kalten Jahreszeit ohne dabei zusätzliche Emissionen im Stadtgebiet zu verursachen.

Förderungen

Erdwärmenutzungen werden in den Förderrichtlinien für Wärmepumpenanlagen geregelt. Diese Richtlinie wurde überarbeitet und mit Jänner 2020 von der MA 25 neu aufgelegt. Eine wesentliche Neuerung ist, dass im Neubau keine Luft/Wasser-Wärmepumpensysteme mehr gefördert werden. Somit steht die Wärmepumpenförderung seit 1.1.2019 nur noch Wasser/Wasser-, Sole/Wasser- und Direktverdampfer-Wärmepumpen zu. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten der MA 25.